Gewaltprävention

Hier schreiben Experten zum Thema Gewaltprävention im Kindergarten und in der Schule.

Suchtprävention

Themen sind: Suchtentwicklung, Suchtvorbeugung und Präventionsprojekte für Schulen.

Bewegung

Was sind die Auswirkungen von Bewegungsmangel und wie kann man diesen vorbeugen.

Ernährung

Ein wichtiges Thema unserer modernen Gesellschaft: Übergewicht und Adipositas.

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Handbücher

Handbuch I Gewaltprävention für die Grundschule und die Arbeit mit Kindern

Handbuch I

Handbuch II Gewaltprävention für die Sekundarstufe und die Arbeit mit Jugendlichen

Handbuch II

Handbuch III Gewaltprävention für die Vorschule und die Arbeit mit Kindern

Handbuch III

Adventure Camp Keine Macht den DrogenAdventure Camps für Jugendliche im Alter von 11 bis 15 Jahren

Lust auf Mutproben und den ganz großen Kick. Oder genau das Gegenteil: Gelangweilt herumhängen, mit sich und der Welt unzufrieden. Stimmungslagen wie diese motivieren so manchen Jugendlichen zum Griff nach Alkohol und illegalen Drogen. Was nur einmal aus einer Laune heraus probiert wird, kann schnell dazu führen, dass ein missbräuchliches Konsummuster über den ganzen weiteren Lebensweg aufrechterhalten wird.

Mit den Adventure Camps des Vereins KEINE MACHT DEN DROGEN bietet sich Jugendlichen abseits von Schule und Alltagstrott ein altersgemäßes Alternativangebot:

Grenzerfahrungen, zum Beispiel beim Klettern, und das Gewinnen neuer Freundschaften draußen in der Natur stärken Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Durch das Erproben und Erleben der eigenen Leistungsfähigkeit lassen sich die Jugendlichen begeistern. Auch das Erlernen von sozialen Fähigkeiten und die Bereitschaft, anderen zu
helfen werden gefördert. So erfahren Jugendliche, dass der Erfolg einer Aktivität von einer guten Zusammenarbeit und gegenseitigem Vertrauen abhängt.

Eingebunden in diese erlebnispädagogischen Elemente werden die Jugendlichen für die Themen Sucht, Drogen und Gewalt sensibilisiert. Durch interaktive Übungen, Kurzvorträge und Diskussionen wird ihr Interesse geweckt. Gemeinsam mit Gleichaltrigen werden Sachverhalte kritisch hinterfragt und Problemlösungsstrategien
entwickelt.

Die Jugendlichen erhalten so positive Antworten auf die drängenden Fragen: „Wer bin ich?“, „Was kann ich?“, „Wie kann ich zu meiner Meinung stehen und auch mal gegen den Strom schwimmen?“. Im intensiven „Sich-selbst-Erleben“ und im Austausch mit Gleichaltrigen wird Sucht- und Gewaltprävention zum Erlebnis.

Die Adventure Camps basieren auf der Überzeugung, dass man Jugendliche nicht nur über die Gefahren des Drogenkonsums informieren, sondern auch in ihrer Persönlichkeit und Lebenskompetenz stärken muss, damit sie Alkohol und illegalen Drogen widerstehen können.

Coolsein und erwachsen wirken oder einfach nur, weil es die Freunde machen – aus Gruppenzwang. Mit Beginn der Pubertät ist es vor allem die Gruppe der Gleichaltrigen und wenig Älteren, die so genannte Peergroup, die wesentlich zur Herausbildung jugendlicher Identität beiträgt und das Kennenlernen von Lebensstilen wie auch den Konsum von Rauschmitteln beeinflusst. Diese besondere Rolle der Peergroup nutzt der Verein KEINE MACHT DEN DROGEN in seinen Adventure Camps.

Aus allen 300 jugendlichen Teilnehmern werden jährlich gezielt bis zu 25 besonders engagierte Jugendliche ausgewählt und zu einem weiterführenden Leadership Programm eingeladen. Das Schulungsprogramm beinhaltet die drei Themenbereiche:

  • Wissen zu Sucht und Sucht-/Gewaltvorbeugung:

Hintergründe und Argumentationen zum Themenbereich Sucht- und Gewaltvorbeugung
werden vermittelt.

  • Kommunikation/Umgang mit Konflikten und Krisen:

Die Jugendlichen lernen, Gruppendiskussionen zu führen und zu moderieren sowie mit Konflikten und Krisen umzugehen.

  • Persönliche Entwicklung:

Die Jugendlichen lernen, sich selbst und andere besser zu verstehen und werden in ihren sozialen Fertigkeiten gestärkt.

Gezielt setzt der Verein KEINE MACHT DEN DROGEN diese Jugendlichen dann selbst als Peerleader bzw. Juniorbetreuer bei seinen Adventure Camps ein. Denn Jugendliche tauschen ihre Erfahrungen und Meinungen gerade zu „heiklen“ Themen lieber mit anderen Gleichaltrigen aus. Und dieser Handlungsansatz der Peer-Education zeigt
Wirkung:

Fast 54 Prozent der Jugendlichen geben an, dass die Teilnahme an den Adventure Camps bei ihnen zu einer kritischeren Einstellung zu Alkohol, Tabak und illegalen Drogen geführt hat!

Bewerbungsschluss ist der 13. April 2012

Ausführliche Informationen zu den Adventure Camps sowie den Zugang zum Online-Anmeldeportal: www.kmdd.de