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Suchtprävention für JugendlicheEin Eltern-Erfahrungsbericht über die Adventure Camps von KEINE MACHT DEN DROGEN

Nahezu 100% aller Adventure Camp-Teilnehmer geben regelmäßig in Befragungen an, noch einmal wiederkommen zu wollen. Doch wie beurteilen eigentlich die Eltern die Adventure Camps von KEINE MACHT DEN DROGEN? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, haben wir mit einigen Eltern von Teilnehmern der Adventure Camps 2010 ein telefonisches Interview geführt.

Einig waren sich viele Eltern vor allem darin, dass die Adventure Camps das Gemeinschaftsgefühl und das Selbstbewusstsein stärken:

„Die Gemeinschaft bewirkt mehr als ein Gespräch zu Hause.“ und „So ein Wochenende bringt mehr als tausend Verbote!“ lauteten hier die Kommentare.

Viele Eltern halten die Camps für besonders wertvoll, da hier die schwierige Thematik Sucht und Drogen in einem spannenden Umfeld kompetent vermittelt wird. „Ich habe in der Suchtmedizin gejobbt – viel mehr Infos kann ich den Kindern kaum geben“, so Birgit Kaufmann. Ihr Sohn Benjamin (12) sei „typischerweise ein Stubenhocker“, doch nach dem Wochenende im Zeltlager habe es ihn „sofort nach draußen gezogen“.

Beeindruckt hat viele Teilnehmer nach Aussage der Eltern auch das Durchlaufen eines Hindernisparcours mit einer so genannten Promille-Brille, die einen stark alkoholisierten Zustand suggeriert. So konnten die Kinder und Jugendlichen auf spielerische Weise erleben, wie ernüchternd es sein kann, die Kontrolle über das eigene Verhalten zu verlieren. Offenbar dienten viele solcher Erlebnisse dazu, Gespräche innerhalb der eigenen Familie anzuregen:

„Die Kinder haben stolz und fröhlich von dem Experiment mit der Promille-Brille erzählt, woraus sich dann ein intensives Gespräch über Alkohol, Zigaretten und Party-Drogen ergab“, so die Mutter einer vierzehnjährigen Tochter. Andrea Richter, Mutter des dreizehnjährigen Simon, ergänzt: „Mein Sohn sprudelte nur so vor lauter Ideen und animierte uns sofort, die DVD ‚Im Rausch des Lebens’ zu sehen und zu besprechen.“

Auch die schlichte Tatsache, dass die Camp-Teilnehmer sich tagsüber von ihren Handys trennen und einmal ohne Fernseher, PC oder IPod auskommen mussten, begrüßten viele Eltern im Interview als positive Vermittlung einer „gewissen Bodenständigkeit“. Angelika Schröder, Mutter von Hanna (14) und Bastian (13):

„Wir hatten den Eindruck, dass sich zuverlässige Leute sinnvoll mit den Jugendlichen beschäftigen und dabei klare Regeln herrschen.“ Auch Martin Giese, Vater von Jana (13), zeigt sich vom Gesamtkonzept der Adventure Camps überzeugt. Seine Tochter habe gelernt, „sich mit anderen auseinanderzusetzen“, das habe ihre Kooperations- und Konfliktfähigkeit gestärkt. „Jana war restlos begeistert!“, so sein Resümée. Und Miriam Wenzel, Mutter des 13-jährigen Jonathan, unterstreicht: „Ich finde es enorm, was Kindern in drei Tagen geboten wird. Jonathan kam total glücklich zurück. Für ihn war es das Schönste, was er bisher erlebt hat. Und sein kleiner Bruder sitzt schon in den Startlöchern fürs nächste Camp!“

Unbenanntes Dokument

Das Schulungsprogramm beinhaltet die drei Themenbereiche:

  • Wissen zu Sucht und Sucht-/Gewaltvorbeugung: Es werden Hintergründe und Argumentationen zum Themenbereich Sucht- und Gewaltvorbeugung vermittelt.
  • Kommunikation/Umgang mit Konflikten und Krisen: Die Jugendlichen lernen, Gruppendiskussionen zu führen und zu moderieren sowie mit Konflikten und Krisen umzugehen.
  • Persönliche Entwicklung: Die Jugendlichen lernen, sich selbst und andere besser zu verstehen und werden in ihren sozialen Fertigkeiten gestärkt.

Gezielt werden diese Jugendlichen dann selbst als Peerleader bzw. Juniorbetreuer bei den Adventure Camps eingesetzt. Denn Jugendliche tauschen ihre Erfahrungen und Meinungen gerade zu „heiklen“ Themen lieber mit anderen Gleichaltrigen aus. Und der Handlungsansatz der Peer-Education von KEINE MACHT DEN DROGEN zeigt Wirkung:

Fast 54 Prozent der Jugendlichen geben an, dass die Teilnahme an den Adventure Camps bei ihnen zu einer kritischeren Einstellung zu Alkohol, Tabak und illegalen Drogen geführt hat.

Die Teilnahme an den Adventure Camps ist kostenlos.

Informationen unter: www.kmdd.de